Landesfinale der Schulen NRW: Spannende Fechtduelle in Solingen
Solingen, 09. März 2026 – Ein Tag voller Spannung, Sportsgeist und beeindruckender Nachwuchsleistungen ging beim Landesfinale der Schulen im Fechten über die Bühne. In den Disziplinen Degen und Florett kämpften Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen um die Landestitel – organisiert von Fechten NRW, dem Land NRW und der NRW-Sportschule Solingen.
Insgesamt traten über 25 Schulmannschaften mit mehr als 90 jungen Fechterinnen und Fechtern in vier Wettkampfklassen an. Die Atmosphäre in der Halle war elektrisierend: Teamchefs, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Vereinscoaches feuerten ihre Schützlinge lautstark an. Eng geführte Gefechte und überraschende Ergebnisse sorgten für Spannung bis zur letzten Minute.
Degen: Solingen setzt Maßstäbe
WK II Herren
Die Friedrich-Albert-Lange-Schule (Solingen) präsentierte sich in Topform und sicherte sich den Titel im Herrendegen souverän. Mit klaren Siegen gegen das Besselgymnasium (Minden) (27:5) und die Hildegardisschule (Hagen) (27:6) bewiesen die Solinger Fechter ihr Können.
Endstand WK II Herren:
1. Friedrich-Albert-Lange-Schule (Solingen)
2. Hildegardisschule (Hagen)
3. Besselgymnasium (Minden)
WK II Damen
Im Damendegen triumphierte ebenfalls die Friedrich-Albert-Lange-Schule (Solingen). Mit zwei überzeugenden Siegen gegen die Hildegardisschule (Hagen) (27:9) und die Theodor-Körner-Schule (Bochum) (27:17) sicherte sich das Team den Landessieg.
Endstand WK II Damen:
1. Friedrich-Albert-Lange-Schule (Solingen)
2. Theodor-Körner-Schule (Bochum)
3. Hildegardisschule (Hagen)
WK II Mixed
Sieben Schulmannschaften kämpften im Mixed-Wettbewerb um die Plätze auf dem Podest. Nach spannenden Gefechten setzte sich die Hildegardisschule (Hagen) im Finale gegen das Franz-Stock-Gymnasium (Arnsberg) mit 27:20 durch.
Im Gefecht um Platz drei sicherte sich das Albert-Einstein-Gymnasium (Sankt Augustin) knapp mit 27:25 den Bronzeplatz. Die Friedrich-Albert-Lange-Schule (Solingen) landete auf Rang sechs.
Endstand WK II Mixed:
1. Hildegardisschule (Hagen)
2. Franz-Stock-Gymnasium (Arnsberg)
3. Albert-Einstein-Gymnasium (Sankt Augustin)
4. Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Bünde)
5. Herdergymnasium (Minden)
6. Friedrich-Albert-Lange-Schule (Solingen)
7. Ratsgymnasium (Minden)
WK IV Mixed
Auch die jüngsten Fechterinnen und Fechter zeigten ihr Können. Das Helmholtz-Gymnasium (Bielefeld) gewann das Finale knapp mit 27:22 gegen die erste Mannschaft der Friedrich-Albert-Lange-Schule (Solingen). Die zweite Mannschaft aus Solingen holte Bronze durch ein deutliches 27:4 gegen die Fritz-Winter-Gesamtschule (Ahlen).
Endstand WK IV Mixed:
1. Helmholtz-Gymnasium (Bielefeld)
2. Friedrich-Albert-Lange-Schule I (Solingen)
3. Friedrich-Albert-Lange-Schule II (Solingen)
4. Fritz-Winter-Gesamtschule (Ahlen)
5. Albert-Einstein-Gymnasium (Sankt Augustin)
6. Kardinal-Frings-Gymnasium (Bonn)
7. Gymnasium Petershagen (Petershagen)
Florett: Spannende Entscheidungen
Im Florett ging es ebenfalls eng zu: Im WK IV Mixed entschied das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Bünde) ein Herzschlagfinale gegen das Königin-Mathilde-Gymnasium (Herford) mit 45:44 für sich.
Im WK II Mixed Florett dominierte das Steinbart-Gymnasium (Duisburg) und setzte sich deutlich mit 45:9 gegen das Kardinal-Frings-Gymnasium (Bonn) durch.
Medaillenspiegel
· Friedrich-Albert-Lange-Schule (Solingen): 2 Gold | 1 Silber | 1 Bronze
· Hildegardisschule (Hagen): 1 Gold | 1 Silber | 1 Bronze
· Helmholtz-Gymnasium (Bielefeld): 1 Gold
· Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Bünde): 1 Gold
· Steinbart-Gymnasium (Duisburg): 1 Gold
· Franz-Stock-Gymnasium (Arnsberg): 1 Silber
· Theodor-Körner-Schule (Bochum): 1 Silber
· Albert-Einstein-Gymnasium (Sankt Augustin): 1 Bronze
· Besselgymnasium (Minden): 1 Bronze
Fazit: Das Landesfinale der Schulen 2026 in Solingen bot einen eindrucksvollen Einblick in die Nachwuchsarbeit der nordrhein-westfälischen Fechtszene. Die Leistungen der jungen Fechterinnen und Fechter, die spannende Atmosphäre in der Halle und die starke Unterstützung durch Lehrer und Vereinscoaches machen Lust auf mehr – im kommenden Jahr werden hoffentlich noch mehr Schulen und Vereine teilnehmen und das Turnier noch größer und vielfältiger gestalten.









